Energieleistung bringt FC Geisenfeld den Dreier

Der FC Geisenfeld ging ohne Maximilian Amper, Thomas Berger, Kilian Thunig, Dominik Feistenberger, Timo Postruschnik und Michael Spenger in die Partie. Auf der Bank saß unter anderem Ali Erbas, Spielertrainer der zweiten Mannschaft. Hohenwart stellte seine hohe Qualität in der Offensive gleich unter Beweis und sorgte für viel Wirbel vor dem Gästetor. In der 6. Minute brachte ein Steckpass in den Strafraum Leon Sedlmair in Abschlussposition und der Stürmer jagte das Leder aus etwas spitzem Winkel flach zum 1:0 ins lange Eck. In der 10. Minute kamen die Gäste erstmals in den Hohenwarter Strafraum und Bilal Rihani wurde klar gefoult. Spielertrainer Stefan Hoffmann ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Elfmeter zum 1:1. Danach stand bis zur Trinkpause Torwart Benedikt Köhler im Mittelpunkt, der dreimal stark parierte und mehrfach durch mutiges Mitspielen Chancen verhinderte. In der 29. Minute wäre er geschlagen gewesen, doch Daniel Meier klärte auf der Linie. Den folgenden weiten Schlag von Köhler unterschätze die komplette Hohenwarter Hintermannschaft, Rihani hatte darauf spekuliert, behauptete den Ball und traf zur Führung für Geisenfeld. Bis zur Pause blieb das Spiel danach ausgeglichen ohne weitere Chancen.

Nach Wiederanpfiff drückte Hohenwart auf den Ausgleich und Geisenfeld kam zu keinerlei Entlastung mehr. Wieder war es Köhler, der in der 47. und 49. Minute zweimal zupackte. In der 73. Minute sah Hohenwarts Giuseppe Iapalucci die Gelb-Rote Karte. Eine Minute später schoss Michael Sperrer eine Hereingabe von Rihani bedrängt aus Nahdistanz über das Tor. In der 81. Minute kam ein Freistoß weit in den Geisenfelder Strafraum und obwohl der Ball ewig in der Luft war, fiel er Michael Kriegl vor die Füße, der zum 2:2 traf. Die Gastgeber spielten danach in Unterzahl auf Sieg, doch der Lucky Punch gelang Geisenfeld. Stefan Schmailzl eroberte auf der rechten Seite an der Mittellinie den Ball und Jonas Lehmair spielte ihn tief auf Rihani. Der Routinier, der eigentlich am Ende seiner Kräfte war, zog mit purer Willenskraft den Spurt an, drang in den Strafraum ein und jagte das Leder mit Urgewalt mit Siegtreffer ins lange Eck.

Der Sieg war heute sicherlich glücklich, denn Hohenwart hatte mehr vom Spiel und mehr und bessere Torchancen. Geisenfeld belohnte sich aber für eine Energieleistung und holte nach der eher unglücklichen Auftaktniederlage den ersten Dreier der Saison, der so eher nicht eingeplant war.

Matthias Gabler