Grün und Weiß ein Leben lang
Arbeitssieg für den FC Geisenfeld
Gegen den Tabellenletzten aus Pförring fehlten beim FCG der gesperrte Bilal Rihani, der angeschlagene Kilian Kellermann, sowie die privat verhinderten Michael Spenger und Dominik Feistenberger. Im Tor bekam Ersatztorwart Adam Elamrani Spielpraxis. Die Gastgeber begannen eigentlich gut, doch wurden sichtlich von der Pförringer Präsenz in den Zweikämpfen und ihrem Umschaltspiel überrascht. Zwar traf Thomas Berger nach neun Minuten den Pfosten, ansonsten hatten aber nur die Gäste Torchancen. In der 19. und 31. Minute zielten sie aber nach schnellen Angriffen knapp vorbei und einmal brachte Geisenfelds Spielertrainer Stefan Hoffmann gerade noch den Fuß dazwischen. In der 44. Minute unterlief Pförring aber dann ein klares Handspiel im eigenen Strafraum. Hoffmann verwandelte den folgenden Elfmeter souverän zum schmeichelhaften Pausenstand von 1:0.
In den zweiten Durchgang starteten die Gastgeber dann sehr schwungvoll, rannten aber in der 50. Minute in einen Konter und Simon Böck setzte den Ball nach einem Steilpass überlegt zum 1:1 ins lange Eck. Geisenfeld tat sich in der Folge richtig schwer und kam kaum zu einem geregelten Aufbauspiel. Immerhin, nachdem Pförring in der 57. Minute noch einmal eine gute Chance hatte, kam die Hoffmann-Elf mehr und mehr zu Tormöglichkeiten. Thomas Berger, Geisenfelds bester Mann, scheiterte aus 16 Metern an Pförrings Torwart Markus Guttenberger und Timo Postruschnik kam nach einem Freistoß von Kilian Thunig einen Schritt zu spät. In der 77. Minute brachte Hoffmann einen Freistoß mit viel Schnitt in den Strafraum, Daniel Meier köpfte im ersten Anlauf an die Latte, verwertete aber dann den Abpraller zum 2:1. Der FCG brachte den Sieg über die Zeit, ohne dabei souverän zu sein. Die engagierten Pförringer, die auch fußballerisch überzeugten, hätten sich einen Punkt auf jeden Fall verdient. Es war über 90 Minuten kaum ein Qualitätsunterschied zu sehen.
Matthias Gabler
