Grün und Weiß ein Leben lang
Enorme Steigerung im 2. Durchgang bringt den Sieg
Gegen den Vorletzten der Tabelle musste Geisenfeld auf den verletzten Markus Renoth, auf den gesperrten Bilal Rihani, die privat verhinderten Simon Kirmaier, Lukas Kellermann, Kilian Kellermann und Kilian Thunig, sowie kurzfristig auf den erkrankten Torwart Benedikt Köhler verzichten. Trainer Stefan Hoffmann stellte auf Dreierkette um und rückte selbst ins Mittelfeld. Er rechnete mit 15-20 Minuten Eingewöhnungszeit, doch die dauerte 45 Minuten. Die kampfstarken Haunwöhrer liefen die Gastgeber mit Wucht an, die kaum einen Ball an den Mann brachten und schon gar nicht in den Strafraum der Gäste kamen. Da diese mit ihren langen Bällen auch keinen Erfolg hatten, hatte die erste Hälfte wenig mit Fußball gemein. „Das sieht aus wie Letzter gegen Vorletzter“, sagte nicht nur ein Zuschauer zur Pause. Geisenfeld kam aber mit deutlich mehr Elan aus der Pause, hatte einige Abschlüsse durch Dominik Feistenberger, Stefan Schmailzl und Hoffmann und gingen folgerichtig in der 58. Minute in Führung. Thomas Berger tanzte auf engem Raum zwei Gegenspieler aus, legte den Ball quer und Feistenberger grätschte ihn mit langem Bein über die Linie. Sieben Minuten später kombinierten sich die Gastgeber schön durchs Mittelfeld, Timo Postruschnik spielte links vor dem Tor Hoffmann frei und der Spielertrainer setzte den Ball mit all seine Routine schulmäßig zum 2:0 ins Eck. Kurz darauf hatte Haunwöhr seine einzige Torchance, doch der Abschluss wurde zur Rückgabe und Torwart Adam Elamrani packte sicher zu. In der verbleibenden Spielzeit brachte der FCG den Sieg souverän über die Zeit, verpasste es aber, einige Konterchancen konsequent zu nutzen. Unter dem Strich bleibt ein auf Grund der zweiten Halbzeit verdienter Arbeitssieg in schwieriger personeller Lage.
Matthias Gabler
